Erobere die Festung! Wozu sind wir Frauen emanzipiert?

06.03.2019 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Buchvorstellung und Vortrag

Prof. Dr. Rainer Noltenius

Die Tagebücher und Briefe der Marie Bruns-Bode (Tochter des Museumsdirektors Wilhelm von Bode) entwerfen ein lebendiges Zeitgemälde von Kultur und Gesellschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Marie Bruns-Bode war eine quicklebendige, intelligente und gebildete Frau, die sich neben Ehe und Mutterschaft auch beruflich zu verwirklichen suchte, was von ihrem gesellschaftlichen Umfeld nicht geschätzt wurde. 1907 wurde sie die Lehrerin für Kunstgeschichte von Prinzessin Viktoria Luise von Preußen, ging also am Kaiserhof in Berlin und Potsdam ein und aus. 1915 heiratete sie Viktor Bruns, internationaler Richter beim Völkerbund in Den Haag und Begründer des Kaiser-Wilhelm-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin. Eingebunden in das gesellschaftliche Leben des Berliner Bildungsbürgertums zeichnet sie dessen Porträt, von den Zeiten Kaiser Wilhelms II. bis nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Rainer Noltenius ist Literatur- und Kunsthistoriker, Professor i. R. an der Universität Dortmund und Leiter des Fritz-Hüser-Instituts i. R. sowie Herausgeber des Buches
Mit einem Mann möchte ich nicht tauschen. Ein Zeitgemälde in Tagebüchern und Briefen der Marie Bruns-Bode (1885–1952)“.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Buchcover (Detail): Mit einem Mann möchte ich nicht tauschen. Ein Zeitgemälde in Tagebüchern und Briefen der Marie Bruns-Bode (1885–1952) © Gebr. Mann Verlag