Eine Demokratie sucht ihre Architektur: Preußen und das Neue Bauen in der Weimarer Republik

21.10.2020 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Ringvorlesung | Preußen in den 1920er Jahren: Eine Baustelle

Prof. Dr. Ingo Sommer

Museen und Medien feiern 100 Jahre Bauhaus. Sie vergessen die vielen qualitätvollen Bauten und engagierten Architekten der Zwischenkriegsmoderne. In der Weimarer Epoche des preußischen Staates (1918–1932/33) wurde ein dem Gemeinwohl verpflichtetes, sozial, technisch und ästhetisch anspruchsvolles Neues Bauen tatsächlich auch umgesetzt. Der Freistaat Preußen verabschiedete sich von der traditionellen Prachtarchitektur und öffnete sich für das Neue Bauen. Wie wirkte die erste deutsche Demokratie auf die baukulturellen, architektonischen und urbanistischen Strömungen der 1920er Jahre? Am Beispiel der östlichen Provinzen und Berlins wird dieser Frage nachgegangen.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG

Der Eintritt ist frei.